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Diabas-Mandelstein:
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Jeder kennt die Bilder von austretender Lava bei einem Vulkanausbruch.
Das flüssige Gestein enthält dabei trotz der hohen Temperaturen noch gelöste Gase und Wasser.
Ist das Magma dünnflüssig genug, können diese Substanzen ausperlen und Blasen bilden.
Das Bild zeigt einen Lavabrocken mit vielen Poren.
Aus so einem Gestein voller Hohlräume kann sich ein Diabas-Mandelstein bilden, wenn die Löcher nachträglich durch Minerale gefüllt werden.
(Lava vom Puy de la Nugère, Volvic, Frankreich)
 
Lava mit Blasen
 
Es genügt, daß längere Zeit Wasser mit gelösten Substanzen durch dieses Gestein sickert. Dann können sich Minerale in den Poren ausscheiden.
Das Ergebnis ist ein Gestein mit basaltischer Grundmasse und gefüllten Hohlräumen (Mandeln).
 
Diabas-Mandelstein
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Der polierte Schnitt oberhalb zeigt den typischen Diabas-Mandelstein.
Das nachträglich ausgefällte Mineral ist hier Achat. Es könnte aber ebenso gut Kalzit oder ein anderes Mineral sein - das hängt von den gelösten Substanzen ab.
Einige der ehemaligen Blasen sind voll von dunklen Mineralen.
Der Rest des Gesteins besteht aus der dichten Grundmasse.
Diabas-Mandelsteine treten in Skandinavien oft auf. Daher sind sie nicht als Leitgeschiebe geeignet.
 
Unten ein Ausschnitt. Das Gestein stammt aus der Sammlung von Frau Figaj (Sprötze) und ist ein Nahgeschiebe aus Dalarna.
 
Diabas Mandelstein
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Das nächste Foto zeigt ein Geschiebe aus der Kiesgrube Hohensaaten (bei Bad Freienwalde an der Oder).
Die Füllung besteht hier aus Kalzit. Die Vergrößerung zeigt deutlich die typischen Spaltflächen. Zur Sicherheit kann man mit Salzsäure prüfen: Kalzit schäumt mit verdünnter Salzsäure
 
Diabas-Mandelstein
 
Glänzende Spaltflächen des Kalkspats in einer Blasenfüllung.
 
Kalkspat in einem Mandelstein
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