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  Einführung in die Gesteinsbestimmung:
(Teil 1)

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Dieser Text konzentriert sich auf die Bestimmung kristalliner Geschiebe.
Zu allen Regeln, die hier genant werden, gibt es Ausnahmen.
Ich habe vorerst nur auf die wichtigsten Schritte der Bestimmung beschrieben.
Diese sind allerdings ausführlich erläutert und mit Bildern versehen, um eine brauchbare Hilfe zu geben.
  
Für die Einordnung magmatischer Gesteine ist ein Schema unverzichtbar:
Das Streckeisen-Diagramm. Sie finden es am Ende dieser Einführung.
   
Zum Mitnehmen ins Gelände können Sie sich einen Merkzettel ausdrucken.
Der Ausdruck umfaßt nur eine A4-Seite, die leicht in die Tasche paßt.
(Falls sich der Merkzettel nicht öffnet, klicken Sie bitte mit der rechten Taste auf den Link und wählen dann
"Ziel speichern unter". Dann speichern Sie bitte die Datei und öffnen sie separat.)
Wenn Sie alle Seiten dieser Einführung ausdrucken möchten, können Sie hier ein
Word-Dokument aufrufen. Die Qualität ist besser als beim Druck mit dem Browser.

Voraussetzungen und Hilfsmittel:
  
Eine Lupe ist unverzichtbar, sie sollte 10fach vergrößern. Sparen Sie hier nicht an der Qualität, es wäre die falsche Stelle.
Ein Hammer ist das nächste wichtige Werkzeug. Nehmen Sie möglichst einen Geologenhammer. Die Qualität ist deutlich besser. Sie benötigen einen Hammer, weil Sie für die Mineralbestimmung eine frische Bruchfläche brauchen.
Weiterhin ist 10 %ige Salzsäure nützlich, die man am besten in einer Pipettenflasche aufbewahrt. Solche Flaschen gibt es in jeder Apotheke.
Gelegentlich muß die Härte von Mineralen bestimmt werden. Dazu kann ein gutes Taschenmesser oder eine Spitze aus gehärtetem Stahl benutzt werden. Eine Reißnadel, die im Werkzeughandel wenig kostet, tut dabei gute Dienste.

Grundsätzliche Vorgehensweise:
   
Jede Gesteinsbestimmung erfolgt in zwei Schritten:
Erstens: Sie schauen sich das Gefüge an, also die Anordnung der Minerale. Daraus leitet sich eine Vermutung ab, was für einen Typ Gestein Sie vor sich haben.
Es gibt magmatische, metamorphe und sedimentäre Gesteine.
  
Zweitens: Sie bestimmen die Minerale, soweit möglich. Das mit Abstand wichtigste Hilfsmittel dafür ist die Lupe. Dazu kommt die Salzsäure und ein harter Stahlstift für eine Ritzprobe.

  Die Bestimmung der Minerale erfolgt ebenfalls nach einem Schema.
Die erste und wichtigste Frage ist: Gibt es Quarz?
Die Anwesenheit (oder das Fehlen) von Quarz läßt bestimmte andere Minerale erwarten und schließt einige andere aus. Auch ist damit eine Vorauswahl getroffen, welches Gestein Sie vor sich haben können.
Die nächste Frage ist: Gibt es Feldspäte? Wie viele verschiedene? Welche sind es?

Oft läßt sich danach bereits eine vorläufige Bestimmung treffen.
Zusätzlich werden dann noch die dunklen und andere Minerale bestimmt, sofern vorhanden.
   
Im Folgenden werden die eben genannten Schritte im Detail erläutert und durch Bilder ergänzt.