Porphyre aus Dalarna:  
   
 
Nr. 12:
Brauner Porphyr mit nur wenigen Einsprenglingen. Durch das Gefüge ziehen sich farbige Linien. Das dürften Risse sein. Die grünlichen enthalten Epidot. Die rötlichen Verfärbungen wird sehr wahrscheinlich auf die Abscheidung von Hämatit zurückgehen.
Solche Rotverfärbung beiderseits von Rissen kann man in feldspatreichen Gesteinen oft beobachten. In diesen Rissen zirkulierte heißes Wasser, das auf beiden Seiten der Spalten Mineralumwandlungen auslöste.
Auch die dunklen Minerale in diesem Gestein sehen ziemlich angegriffen aus. Vermutlich ist auch hier der ehemalige Biotit zum Alterationsprodukt Chlorit umgewandelt worden.
Der Pfeil im Bild zeigt auf ein gerundetes (= angeschmolzenes) Quarzkorn. Es trifft nicht zu, daß die Porphyre in Dalarna grundsätzlich quarzfrei sind. Es gibt Ausnahmen, die immer wieder vorkommen. Weiter unten sehen Sie davon noch mehr.


(Anmerkungen zu den Beschreibungen.)