Porphyre aus Dalarna:  
   
 
Nr. 10:
Ausgesprochen viele Einsprenglinge in dichter Grundmasse, kein Quarz. Viele kleine Butzen dunkler Minerale, die fleckig grün aussehen.
Für die Entscheidung, wie viele Feldspäte es hier gibt, muß man genau hinschauen.  Es gibt eine Vielzahl kleiner, grünlich verfärbter und meist unregelmäßig geformter Einsprenglinge. Dazu weiße bis hellgraue Kristalle, die etwas größer sind, aber mengenmäßig zurücktreten.
Die Grünfärbung der kleineren Einsprenglinge ist ein starker Hinweis auf Alteration. Sehr wahrscheinlich sind sie die Plagioklase, den diese sind alterationsempfindlich. Die helleren und etwas größeren Einsprenglinge sind dann vermutlich die Alkalifeldspäte. An einigen Stellen sieht man in diesen hellgrauen Kristallen auch weiße Flecken und kurze Streifen - das wären dann die perthitische Entmischungen, die es nur im Alkalifeldspat gibt.
Das sind zwar nur Indizien, die aber zum durchschnittlichen Mineralbestand von Porphyren passen. Für eine genauere Bestimmung müßte man einen Dünnschliff machen, was aber in diesem Fall etwas viel Aufwand wäre.


(Anmerkungen zu den Beschreibungen.)