Uppsala-Granit:
Sein Ursprungsgebiet ist die Gegend um Uppsala, wo der Granit weiträumig auftritt. Das Gestein ist weitgehend zweifarbig: schwarz und weiß. Beide Feldspäte sind weiß, der Anteil an Plagioklas ist erhöht, was aber auf einer frischen Bruchfläche nur schlecht zu erkennen ist. Angewittert dagegen hebt sich der Plagioklas durch seine dann hellere Farbe ab.
Auf etwas Abstand wirkt das Gestein grau, aus einem Meter Abstand wie Salz und Pfeffer.
Mittelkörniges Gefüge, gelegentlich ist eine leichte Einregelung zu beobachten. Die dunklen Minerale sind Biotit und Hornblende.
Ein typisches Kennzeichen des
Uppsala-Granits sind die dunklen, feinkörnigen Einschlüsse von Fremdgestein (Xenolithe). Diese Einschlüsse sind zwischen wenigen Zentimetern und etlichen Dezimetern groß, manchmal gerundet, oft aber eckig. Siehe dazu auch die Fotos weiter unten.
Der Quarz ist weitgehend grau bis schwach bläulich. Direkt im Stadtgebiet von Uppsala ist allerdings auch der richtig schön blaue Quarz zu bewundern, für den das Gestein bekannt ist.
(Eine gut zugängliche Stelle ist im "Granitvägen" Nr. 4. Das liegt im Südwesten der Stadt)
Abbildung unterhalb:
Uppsala-Granit aus Uppsala (Granitvägen 4), polierte Fläche
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Unten:
Das markante Gefüge des Uppsala-Granits läßt sich auf größeren Flächen deutlicher erkennen.
Eingangsbereich am Dom zu Uppsala. (Bildbreite etwa 1,8 Meter.)
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