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Grorudit:
Grorudit ist nach dem Stadtteil Grorud in Oslo
benannt.
Es ist der zweite grüne Porphyr, der neben dem Särna-Tinguait aus Schweden im Geschiebe zu finden ist. Während aber der Tinguait aus Schweden ein Gestein mit Feldspatvertretern ist, enthält der norwegische Grorudit in der Grundmasse Quarz (und deswegen keinen Nephelin).
Neben Feldspäten, die mit bloßem Auge leicht zu erkennen sind, finden wir als typisches Mineral Ägirin.
Ägirin in ein Pyroxen, der bei einem Natriumüberschuß im Gestein entsteht.
Er bildet langgestreckte, nadelige Kristalle von schwarzer oder dunkelgrüner Farbe. Leider sind die Ägirinnadeln im Grorudit meist sehr klein, so daß man genau hinsehen muß.
Wenn sie einen grünen Porphyr mit kleinen schwarzen Nadeln und grünlichen sowie etwas rosafarbenen Feldspäten finden, können Sie ziemlich sicher sein, Grorudit in der Hand zu halten.
Leider ist dieses Leitgeschiebe wegen des kleinen Herkunftsgebietes ziemlich selten.
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Das oben abgebildete Stück stammt aus dem Steinbruch (Pukkverk) am Nordrand von Grorud, wo das Gestein für den Straßenbau gewonnen wird.
Die Ägirinnadeln sind im Ausschnitt unterhalb besser zu erkennen (Pfeile).
Die Probe stammt aus der Sammlung von Peter Jacobi.
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Das nächste Stück ist ein Geschiebe von der Ostsee.
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Der Ausschnitt zeigt ein Stück aus der Bruchfläche auf der Rückseite. Die Kristalle sind Alkalifeldspäte.
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Zum Schluß noch ein Geschiebe von der Insel Sylt.
In der ersten Aufnahme sind die Ägirinnadeln nur als Punkte zu sehen - sie sind quer geschnitten.
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Der seitliche Ausschnitt zeigt die typischen Nadeln, die größere ist über einen Zentimeter lang.
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